Eine Stadt voller Leben zum Schnäppchenpreis

Vom 10. bis 12.07.2022 fuhr die Klasse F11TU mit den begleitenden Lehrkräften Daniela Dietz und Christian Eiblmeier nach Leipzig. Aufgrund des 9-Euro-Tickets reiste man per Bahn an und kam am frühen Nachmittag des Sonntags in vollen, aber nicht überfüllten Zügen entspannt in der sächsischen Metropole an. Die gewählte Unterkunft, das „B&B-Hotel“, lag in der Nikolaistraße und so ging es nach einer kleinen Stärkung gleich zu einer Führung durch die Innenstadt. Der Stadtführer war sehr bemüht, ein authentisches Bild seiner Stadt und deren Bewohner zu vermitteln. Durch seine sehr verbindliche Art („… und ihr wollt Abitur machen?“) und offene Einblicke in die sächsische Seele („Jeder schaut auf uns Sachsen herab!“) gestaltete sich die 90-minütige Tour recht kurzweilig und die Schwandorfer Reisegruppe freute sich zudem über zahlreiche Tipps zum Leipziger Nachtleben. Diese überprüften viele Schüler und natürlich auch die Lehrkräfte abends auf der berühmten „KarLi“ (Karl-Liebknecht-Straße) auf ihre Praxistauglichkeit hin.

Der Montag stand im Zeichen eines ausgeprägten Besuchs des Leipziger Zoos. Begonnen wurde der Rundgang mit einer Bootstour im tropisch anmutenden „Gondwana-Land“, das Tim unweigerlich an seinen FpA-Platz erinnerte: „Hier sieht es aus wie bei der Gärtnerei Fischer!“ Wer weiß, ob dort auch Flughunde, Totenkopfäffchen und ein Ozelot zu finden sind?

Danach konnten die Schüler auf eigene Faust den Zoo erkunden, wobei vor allem das Pongo-Land mit den Menschenaffen faszinierte. Schließlich traf man sich am Abend zum gemeinsamen Essen im „Café Puschkin“ auf der KarLi und erkundete danach weiterhin das Leipziger Nachtleben.

Von einer anderen Perspektive aus wurde die Stadt am Dienstag betrachtet. In einem Elektroboot unternahm die Reisegruppe eine Fahrt auf dem „Karl-Heine-Kanal“. Dabei erfuhren die Teilnehmer einiges über die Entwicklung Leipzigs im Zeitalter der Industrialisierung und konnten sich selbst ein Bild von der geglückten Umgestaltung der maroden Industrieanlagen in urbane, pulsierende Wohn- und Geschäftsviertel in den 1990er Jahren machen.

Am Nachmittag stand schon die Rückfahrt nach Schwandorf an. Die Züge waren wieder gut gefüllt, aber nicht zu voll. Die dreitägige Reise nach Leipzig ging so stressfrei zu Ende und die gemeinsamen Erlebnisse machten Schülern wie Lehrkräften bewusst, wie sehr sie solche, an sich selbstverständliche Unternehmungen während der COVID19-Pandemie vermisst hatten.

Daniela Dietz und Christian Eiblmeier

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