Am 10.07.25 war es wieder so weit: Die FOSBOS Schwandorf verabschiedete in der Oberpfalzhalle einen Absolventenjahrgang ins Studien- bzw. Berufsleben. 201 junge Menschen erhielten ein Zeugnis über die Fachhochschulreife, die Fachgebundene Hochschulreife oder das allgemeine Abitur.
An so einem Abend strahlen alle Gesichter, insbesondere aber diejenigen, die aufgrund außergewöhnlicher Leistungen hervorgehoben und geehrt werden. Im Rahmen der feierlichen Zeugnisverleihung durften sich gleich zwei Schüler für ihre Zeugnisdurchschnitte von 1,0 beglückwünschen lassen: Philipp Schmauser als Jahrgangsstufenbester der 12. Klassen und als bayernbester FOS-Schüler der Ausbildungsrichtung Wirtschaft und Verwaltung sowie Benedikt Suckert als Primus der 13. Klassen, der zugleich die Riege der ABU-Schüler an den Fachoberschulen in Bayern anführt.
In den Grußworten fehlte es nicht an guten Wünschen und diese überbrachten Landrat Thomas Ebeling, Oberbürgermeister Andreas Feller, Prof. Dr. Werner Prell von der OTH Amberg-Weiden sowie Hubert Döpfer, der Vorsitzende des Fördervereins der Schule. Die vier Ehrengäste erhofften sich für die Absolventeninnen und Absolventen fast unisono eine Zukunft in einer Sparte, die ihnen Freude bereitet – am besten auf dem Arbeitsmarkt der Region.
Schulleiter Jürgen Gleixner dankte – mit Blick auf die Wichtigkeit von Sozialkompetenzen – einigen wichtigen Säulen des Schullebens der FOSBOS Schwandorf: dem Schulsanitätsdienst, der Theatergruppe und der Schulband „Taktpoeten“, die einmal mehr unter der Leitung von Frank Pirner für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte. Während Gleixner vom Wehmut sprach, mit dem der scheidende Jahrgang die Schule verlässt, sangen die Schülerinnen von der „Geilen Zeit“, die sie nun hinter sich lassen müssen.
Bei seinem Ausblick ermunterte der Schulleiter die jungen Erwachsenen, immer wieder mal innezuhalten, um zu erspüren, was ihnen wirklich am Herzen liegt. Er rief sie dazu auf, über ihre persönlichen Grenzen hinauszuwachsen, und bezeichnete soziale Kontakte im echten Leben metaphorisch als Fitnessstudio für Herz und Seele. In seiner Herzblutrede lobte er Streitgespräche von Mensch zu Mensch ebenso wie warmherzige Umarmungen und ein Lächeln, das von Herzen kommt.
Tamara Hofmann
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