Drei Tage lang wurde in Schwandorf und Amberg geforscht, analysiert und präsentiert – bei einem Wettbewerb, den die OTH Amberg-Weiden gemeinsam mit vier Schulen und zwei Sponsoren durchgeführt hat, zeigten 16 leistungsstarke Schülerinnen und Schüler in der Welt der Wissenschaft und Technik ihr Können. Wie Professor Werner Prell von der OTH Amberg-Weiden im Fernsehinterview verriet, war das Ziel der Veranstaltung, junge Menschen auf ihrem Weg in naturwissenschaftliche Berufe zu unterstützen. So trafen sich vom 14. bis 16. Juli Vertreter der FOS Schwandorf sowie der Realschulen Schwandorf, Burglengenfeld und Neunburg vorm Wald zu diesem innovativen Kooperationsprojekt, das durch die OTH Amberg-Weiden und den Landmaschinenhersteller HORSCH sowie dem Tochterunternehmen des ZMS (OVEG) ermöglicht wurde.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Werner Prell (OTH Amberg-Weiden), Christian Eiblmeier und Viola Freundl (FOSBOS Schwandorf) stand in diesem Jahr das Thema „Aufbau, Bedeutung und Schutz des Bodens“ im Mittelpunkt. Die Auftaktveranstaltung fand auf den Versuchsflächen des Landmaschinenherstellers HORSCH in Sitzenhof bei Schwandorf statt. Dort wurden erste Bodenproben entnommen und eine exklusive Werksführung zeigte den Jugendlichen zudem, wie essenziell gesunder Boden für moderne Landwirtschaft und globale Ernährungssicherheit ist.
Die vierköpfigen Teams, in denen jeweils eine Schülerin bzw. ein Schüler der vier beteiligten Schulen vertreten war, arbeiteten ab dem zweiten Tag im modernen Laborbereich der Fakultät für Maschinenbau und Umwelttechnik der OTH Amberg und konkurrierten am letzten Tag schließlich in Vorträgen miteinander. Diese wurden von einer Fachjury bewertet.
Als Siegerteam setzte sich die Gruppe um Tamara Zeins (FOS Schwandorf), Julian Neal (RS Burglengenfeld), Jasmin Neubert (RS Neunburg v. W.) und Sarah Jahn (Mädchenrealschule Schwandorf) durch. Tamara Zeins zeigte sich nicht nur vom Gewinn begeistert: „Der Einblick in die Laborarbeit an der Hochschule hat mir besonders gut gefallen.“ Auch die Organisatoren waren rundum zufrieden. Der Wettbewerb „hat gezeigt, wie viel Potenzial in unseren Jugendlichen steckt – und wie wertvoll Kooperationen zwischen Schulen, Hochschule und Wirtschaft sein können“, so Prof. Prell zum Abschluss der Veranstaltung.
Christian Eiblmeier
Neueste Kommentare