Unter dem Motto „Ab(i)flug ’26 – Start in die Zukunft” ließen die Absolventinnen und Absolventen der FOSBOS Schwandorf am Abend des 7. Juli 2026 ihre Schulzeit hinter sich.
Wie Oberstudiendirektor Jürgen Gleixner in seiner Rede als Schulleiter betonte, trug die Abschlussfeier der Beruflichen Oberschule in Schwandorf erstmals ein Motto. Dies wurde in Form von Papierfliegern als Wanddekoration der Oberpfalzhalle sichtbar und in den Rede- und Musikbeiträgen hörbar.
So ließ die Schulband „Taktpoeten“ unter der Leitung von Frank Pirner etliche Stücke rund um das Thema „Weltall“ in der Festhalle erschallen, nachdem sie bereits eingangs mit einem Popklassiker aus ihrem Standardrepertoire, ihrem „Riptide“-Cover, kräftig die Stimmung in den Rängen angeheizt hatte: Die Combo spielte unter anderem die nach Planeten benannten Lieder „Mars“ und „Venus“, wobei Leadsängerin Anna Ivakh insbesondere bei letzterem stimmlich brillierte. Passend zum Schulabschluss fragten die Sangesstimmen bei „1000 Wünsche“, hier angeführt von einem stimmgewaltigen Erik Greger: „Willst du schon gehn oder noch bleiben?“ Als weiteres Novum des Organisationsteams gab es beim letzten Song, einem eher besinnlichen „Fly Me to the Moon“, Seifenblasen als Special Effect.
Von der Lokalpolitik war SPD-Mann Peter Wein als Stellvertretender Landrat zugegen, der von Lilly Gaab und Christian Schröder aus der SMV interviewt wurde und den Abiturientinnen und Abiturienten seine besten Wünsche für ihren „Abflug“ mit auf den Weg gab. Die Schülersprecherinnen Nele Leibelt und Vildan Ersoy wünschten ihren Mitschülerinnen und Mitschülern am Ende ihrer kurzen Rede einen „guten Flug“ und die beiden Ehrengäste, die als Förderer bzw. Kooperationspartner der Schule anwesend waren, rieten den scheidenden Schülerinnen und Schülern, nie die Freude an ihrem Tun zu verlieren. Hubert Döpfer vom Förderverein der FOSBOS berichtete aus eigener Erfahrung, dass alles Schaffen, an dem man auch Spaß hat, leichter von der Hand geht und erfolgreicher endet als solches, das man nur aus Pflicht tut. Prof. Dr. Werner Prell von der OTH Amberg-Weiden zeichnete nicht nur den Dreizehntklässler Erik Greger für seine exzellente Seminararbeit aus, die sogar – passend zum Motto – mit Astrophysik und dem Weltall zu tun hatte, sondern erläuterte auch den zukunftsträchtigen Slogan „Love It, Change It, Or Leave It“: Die frischgebackenen Schulabgänger mögen das angehen, was ihre Leidenschaft ist, dort, wo sie Einfluss nehmen können, die Dinge nach ihrem Geschmack verändern und mitgestalten, und schließlich von allem, was nicht zu ihnen passt, die Finger lassen.
Last but not least gratulierte Laudator Gleixner zur Allgemeinen Hochschulreife bzw. zur Fachhochschulreife. Besonders stolz durfte er auf die Klassen-, Jahrgangsstufen- und Schulbesten sein, unter denen Theresa Pirzer (F13S) und Philipp Schmauser (F13W), beide mit einem Notendurchschnitt von 1,0, besonders hervorstachen. Schmauser schaffte als Schulbester sogar das Double: Schon im vergangenen Sommer wurde er, damals Absolvent der 12. Jahrgangsstufe, als bester Schüler der Ausbildungsrichtung Wirtschaft und Verwaltung in ganz Bayern ausgezeichnet; diese Position konnte er heuer in der 13. Klasse verteidigen.
Schließlich blickte Schulleiter Gleixner auf Highlights des Schullebens zurück, dankte besonders engagierten Schulabgängern, verabschiedete sich vom Jahrgang 2025/26 und wünschte seinen Schülerinnen und Schülern für ihren weiteren Lebensweg viel Durchhaltevermögen und, ganz in der Metaphorik des Flugmottos, dass ihnen bei der Verwirklichung ihrer Träume niemals „der Treibstoff“ ausgehen möge.
Tamara Hofmann
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