Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr fand vom 15. bis 17. Juli 2026 bereits die zweite STEM-Challenge statt. Das gemeinsame Kooperationsprojekt der OTH Amberg-Weiden, der FOSBOS Schwandorf, mehrerer Realschulen der Region sowie der Unternehmen HORSCH und OVEG sowie des Technologie Transferzentrums (TTZ) Schwandorf bot erneut leistungsstarken Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Wissenschaft und Forschung praxisnah zu erleben.

Im Mittelpunkt stand – wie bereits im Vorjahr – das Thema „Aufbau, Bedeutung und Schutz des Bodens“. Unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Werner Prell (OTH Amberg-Weiden) sowie Christian Eiblmeier und Viola Freundl (FOSBOS Schwandorf) beschäftigten sich die Jugendlichen drei Tage lang intensiv mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen rund um den Boden als lebenswichtige Ressource.

Zum Auftakt besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Versuchsflächen der Firma HORSCH in Sitzenhof bei Schwandorf. Dort entnahmen sie Bodenproben und erhielten im Rahmen einer Werksführung spannende Einblicke in moderne Landtechnik und deren Bedeutung für eine nachhaltige Landwirtschaft. Anschließend wurden die Proben in den Laboren der Fakultät für Maschinenbau und Umwelttechnik der OTH Amberg-Weiden analysiert und ausgewertet. Den Abschluss bildeten wissenschaftliche Präsentationen der Ergebnisse vor einer Fachjury.

Die STEM-Challenge konnte in diesem Jahr weiter wachsen: Erstmals beteiligte sich auch die Staatliche Realschule Nabburg, die zwei Schülerinnen und zwei Schüler der 8. Jahrgangsstufe entsandte. Damit arbeiteten erstmals Jugendliche aus fünf Schulen in gemischten Teams zusammen und profitierten vom Austausch mit Gleichaltrigen unterschiedlicher Schularten.

Neu war außerdem die Vergabe von zwei Auszeichnungen. Neben einem Preis für besonders überzeugendes wissenschaftliches Arbeiten wurde erstmals auch ein Preis für herausragendes praktisches Arbeiten verliehen. Das ausgezeichnete Team darf sich über eine besondere Anerkennung freuen: Es wurde zu einem VIP-Tag bei der Firma HORSCH eingeladen und erhält dort exklusive Einblicke in das Unternehmen.

Die Organisatoren zogen erneut ein äußerst positives Fazit. Die STEM-Challenge zeigt eindrucksvoll, wie gewinnbringend die Zusammenarbeit von Schule, Hochschule und regionalen Unternehmen sein kann. Gleichzeitig eröffnet sie interessierten Jugendlichen frühzeitig Einblicke in naturwissenschaftliche Studiengänge und Berufsfelder und fördert Teamarbeit, wissenschaftliches Denken sowie praktisches Arbeiten.

Mit der erfolgreichen zweiten Durchführung hat sich die STEM-Challenge als besonderes MINT-Förderprojekt in der Region etabliert und soll auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden.

Christian Eiblmeier

(Foto: Die Gewinner des 1. Preises zusammen mit Prof. Dr. Werner Prell, OStD Jürgen Gleixner und weiteren Ehrengästen)

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